« New day, new way | Main | Wall street and Ulla rebound »

January 21, 2008

Comments

Sydney

"Life is short. So I am not really ready to be unhappy for very much longer. And if all that means I am not "tough enough", so what !"

This resonates with me, because I stayed in a job that made me sick for 5 years simply because I didn't want to admit defeat. For a while I thought that *I* wasn't cut out for *that* job, until I reluctantly took the same job with a new company and found out that I could enjoy my work.

I won't give any advice, as it might interfere with your intuition. I'm excited to see what's next!

laura @ cucina testa rossa

hang in there cherie! i feel your pain!

Iris

Konkret helfen kann es nicht, aber vielleicht heben all diese mitfühlenden und ermutigenden Kommentare ein wenig Deine Moral - selbst wenn sie, wie bei mir, von "wildfremden" Menschen kommen.

Ich habe Deine "ras le bol" posts nachts während meiner kurzen Deutschlandreise gelesen. Jetzt bin ich wieder im sonnigen Süden und kriege langsam wieder die Füsse auf die Erde. Es war sicher eine mutige Entscheidung, die viel in Deinem Leben verändert hat. Ich habe auch mit Ende 30 erst die Weinbauschule hier unten besucht und dann mein kleines Weingut gegründet, kann mir also die Veränderungen gut vorstellen. Der Aufbau, von Rodung über Pflanzung, ersten (von Wildschweinen verwüsteten)Ernten bis zur ersten Flaschenabfüllung war lang. Der Weg bis zum Verkauf der Flaschenund dem Aufbau eines kleinen Kundenkreises nochmal eine Etappe, die viel Energie voraussetzt und neue Abhängigkeiten lehrt. Il ne suffit pas de faire, il faut aussi le faire savoir....
Die Selbstständigkeit hat natürlich den Vorteil, dass man nicht von der Arbeitsatmosphäre unter schwierigen Kollegen und Vorgesetzten abhängig ist - für mich sehr wichtig, ein Stück Freiheit. Aber dafür muss man auch alle Schwierigkeiten selber meistern, trägt die gesamte Verantwortung (einschließlich der, ständig den inneren Schweinehund zu überwinden) - und muss alle Rückschläge, inkl. der finanziellen Auswirkungen, selber einstecken.
Das ist wie mit der Butter und dem Buttergeld (und dem Hintern des Milchmädchens) - die Wahl kann man nur selber treffen.

Wichtig ist sicher, eine Passion zu haben, sich entsprechendes know-how anzueignen, genug Kapital, um die erste Durststrecke (nach dem oft durch Neugier der anderen leichteren Auftakt) durchhalten zu können. Und ein gesundes Selbstvertrauen.

Was Du davon schon ausreichend hast, kannst nur Du beurteilen. Wie Du Dich auch entscheidest: ich bin neugierig, denke an Dich und drücke Dir ganz fest die Daumen!

The comments to this entry are closed.